Detlef Hartung – Georg Trenz


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MITEINANDER
St. Josef Kirche,
Puchheim

 


 
Die Kirche St. Josef, in Puchheim bei München wurde von dem Architekten Günter Eisele entworfen und 1966 eingeweiht. Die gesamte Anlage entspricht gestalterisch der 1963 vom 2. Vatikanischen Konzil verabschiedeten Liturgiekonstitution (Sacrosanctum Concilium 7). Die teilweise animierte Projektion MITEINANDER, anlässlich des 50. Patroziniums von St. Josef trägt diesem Umstand formal und inhaltlich Rechnung.
Die Wörter Freude, Hoffnung, Trauer und Angst sind dem Eröffnungssatz der Pastoralkonstitution des II. Vatikanischen Konzils (Die Kirche in der Welt von heute) entnommen und erscheinen in Kombination mit der Präposition “mit” nacheinander mitten auf der zentralen Wand hinter dem Altar. Die Begriffe vervielfältigen sich in der Vertikale und anschließend in der Horizontale von innen nach außen. Schließlich dehnt sich die Textur, von der Mitte aus, nach rechts und links über die beiden Seitenwände hinaus. Durch die Überkreuzprojektion und die dadurch entstehenden Fluchten der Projektionsflächen auf den Seitenwänden, werden die um den Altar gruppierten Kirchenbesucher gleichsam von Licht und Wörtern umarmt. Im letzten Zyklus vollzieht der Begriff MITEINANDER diese Bewegungsabfolge. Zu Ende dieser Animation, die dramaturgisch auf die letzten Stücke eines vorangegangenen Kirchenkonzertes abgestimmt war, wechselt die Beamerprojektion zu einer Textur aus allen möglichen Substantiven der Kombination “MIT–”. Gleichzeitig wird der gesamte Kircheninnenraum mit einer Diaprojektion aus Verben der Kombination “mit–” ausgeleuchtet. Eine Außenprojektion mit den persönlichen Fürwörtern und dem Begriff “Miteinander Dasein” komplettierte die Arbeit.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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