Detlef Hartung – Georg Trenz


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PARKGESCHEHEN
Lange Nacht der Bodenseegärten,
Lindenhofpark, Lindau am Bodensee

 


 
Der Lindenhofpark am Bodenseeufer im Lindauer Stadtteil Schachern zählt zu den schönsten Gartenanlagen in Süddeutschland.
Der Lindauer Handelsherr Friedrich Gruber ließ sich an diesem Ort um 1840 vom Architekten Franz Jacob Kreuter eine herrschaftliche Villa erbauen. Den umgebenden, weitläufigen Park entwarf Gartengestalter Maximilian Friedrich Weyhe, ein Vetter des berühmten Josef Peter Lenné.
Die Arbeit PARKGESCHEHEN nutzt Fantasiewörter, zusammengesetzt aus einem Substantiv und einem Verb, die als flächige Texturen an sieben, zu den jeweiligen Begriffen sehr bewusst ausgesuchten Orten in die Parklandschaft projiziert wurden. Assoziativ und in einem poetischen Sinne reflektieren die Mehrfachbedeutungen dieser Wörter frühere, gegenwärtige und zukünftige Aufgaben eines Parks:
ZEITZEUGEN, GRUNDFORMEN, LICHTSTUNDEN, JAHRZEITEN, NATURWISSEN, BAUMRINGEN, LANDSCHAFFEN, BLICKWEITEN, TRAUMREISEN, IDEENQUELLEN, GEDANKENHECKEN, SINNEWANDELN, FERNWEHEN.
Auf der zentralen Wiese des Parks, die die Sichtachse von der Villa über den Bodensee zu den Alpen freihält, wurde vom Balkon der Villa ausgehend, eine pulsierende, sich zum See hin entwickelnde Text–Videoanimation aus den genannten Begriffen erlebbar, ein Verweis auf die Italien–Sehnsucht des ehemaligen Besitzers Friedrich Gruber.
Initiiert und organisiert wurde diese Lichtinstallation anlässlich der Langen Nacht der Bodenseegärten von Marigret Brass–Kästl, Stadtheimatpflegerin der Großen Kreisstadt Lindau und Vorsitzende des Fördervereins “Gartendenkmal Lindenhofpark”.
 

 

 

 

 

 

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