Detlef Hartung – Georg Trenz


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ICH WERDE DASEIN ALS DER ICH DASEIN WERDE
im Rahmen der Moosacher Stadtteilwoche,
St. Mauritius, München ⁄ Moosach

 

 

 

St. Mauritius und das angegliederte Pfarrzentrum wurden in der zweiten Hälfte der 60er Jahre des 20. Jahrhundert von dem Architekten Herbert Groethuysen (Architekturbüro Groethuysen, Schreiber und Sachsse) entworfen und gebaut. Mit knappen, konstruktiv–geometrischen Formen und wenigen, ihrem Wesen gemäß eingesetzten Materialien, wie Holz, Glas oder Sichtbeton übersetzt die Architektur die Forderungen der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils in ein klares, einfaches Raumkonzept. St. Mauritius ist ein wertvolles Dokument der Zeitgeschichte und geprägt vom Geist des Aufbruchs dieser Zeit.


 


 

Das Lichtkonzept nutzt die steil aufragenden Sichtbetonwände, die den Altarbereich umschließen, um rundum eine Textanimation mit vier Beamern in den Kirchenraum zu projizieren. Das Textmaterial bildet dabei ein Satz aus der Bibel in der Buber-Rosenzweig–Übersetzung, Exodus–Text, Vers 14:
ICH WERDE DASEIN, ALS DER ICH DASEIN WERDE.


 

 

Die ca. 16 Minuten lange, als Loop angelegte Animation adaptiert die Formensprache der Kirche mit variierenden Textüberlagerungen. Alle vier Projektionen sind identisch und fügen sich zu einer gesamten, kaleidoskopartigen Symmetrie, in der sich auch das Architekturkonzept widerspiegelt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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