Detlef Hartung – Georg Trenz


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WANDLUNG
im Rahmen von Fürstenfeld leuchtet,
Innenhof des Klosters Fürstenfeld

 

Das deutsche Verb wandeln bedeutet nicht nur, sich grundlegend zu verändern, eine andere Form oder Gestalt anzunehmen, es bedeutet auch, sich langsam und gemessenen Schrittes fortzubewegen. Ein Wandelgang im Kloster hatte den ursprünglichen Sinn mit seinem Durchschreiten symbolisch einen bewussten, kontemplativen Lebens–Wandel zu vollziehen.
Die Projektionen im ehemaligen Innenhof des Klosters Fürstenfeld, heute Hof der Bayerischen Beamtenfachhochschule, Fachbereich Polizei, spielen mit der Vieldeutigkeit dieses Begriffes und beziehen ihn auf den Ort und seine Geschichte. Eine Videoanimation sich überkreuzender vertikaler und horizontaler Zeilen, gesetzt aus dem Wort Wandlung, verändert permanent die Nordfassade der Klosterkirche und erinnert an die Bedeutung des Wortes im christlichen Kontext, während auf die anderen Fassaden des Hofes, genutzt als Schulungsräume der Fachhochschule, der Begriff Wandlung als statische Textur projiziert wird. Dabei wird nicht nur die Architektur und die Hofbepflanzung optisch verändert, sondern auch der Besucher wird komplett beschrieben. Auch seine Erscheinung wandelt sich im Licht der Projektion.


 


 
Foto mit freundlicher Genehmigung durch: livinmotion
 


 


 
Foto mit freundlicher Genehmigung durch: livinmotion
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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