Detlef Hartung – Georg Trenz


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CARROUSEL
Institut français,
Köln

 


 
“Jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende,
aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.”
Jean–Luc Godard
 

 

 

Ein Lichtspot gleitet von links nach rechts über die Glasfront des institut français, zieht vergrößert und mit verminderter Leuchtkraft über die Rückwand des Raumes, streift als stark verzerrter Lichtkegel die Außenfassade des Instituts und kehrt schließlich zu seinem Ausgangspunkt zurück, um erneut, wie das Signalfeuer eines Leuchtturmes unermüdlich seine Runden zu drehen.
 


 

 

 

Immer wieder erscheinen dabei in seinem Fokus französische Chansontitel und –texte, die sich mit dem Ort und der Stadt in Bezug setzen und Kommunikation einfordern. Und immer wieder werden dabei die Äußerungen des Denkens, Fühlens und Handelns zäsiert von Edith Piaf’s weltberühmten Refrain:
Non, je ne regrette rien.
 


 

 

 

Ein Radar, ein Leuchtfeuer, ein Bühnenscheinwerfer, ein Sender oder ein Empfänger? Wird hier die Sprache gescannt, oder ist die Sprache selbst das Instrument um Stadt und Menschen abzutasten und aufzunehmen? Sicher ist nur, dass es zyklisch, kontinuierlich geschieht, und dass Licht und Sprache nicht wegzudenken sind aus Stadt und Gesellschaft.


 

 

 

2000 Jahre Stadtgeschichte ändern nichts an den Sehnsüchten und Bedürfnissen der Menschen. Ein Wimpernschlag, eine Karusselldrehung.
Chansontexte kreisen um diese ewigen Fragen, um Liebe und Leid, Beziehung und Einsamkeit und beleuchten die Stärken und Schwächen des Menschen. Im besten Falle beenden und eröffnen sie jede Diskussion mit einem: Non, je ne regrette rien.
 


 

 

 

 

 

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