Detlef Hartung – Georg Trenz


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MABONENG – PLACE OF LIGHT
Main Street Life Building, Maboneng District,
Downtown Johannesburg


 

Das neu renovierte MainStreetLife – Gebäude in Downtown Johannesburg wurde am 1.6.2010 eröffnet. MainStreetLife wird ein neuer Ort der Künste und Kreativität in Downtown Johannesburg sein.
Zu diesem Anlass präsentieren wir eine Lichtinstallation, die sich mit dem Bezirk Maboneng, übersetzt dem Ort des Lichts, auseinandersetzt.
Dieser Bezirk war bereits im frühen 20. Jahrhundert, vor der Apartheid, bekannt als ein Ort kultureller Diversivität, ein Anziehungspunkt für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen Südafrikas. Die Suche nach Gold wurde zu einer Suche nach Freiheit, kulturellem Austausch und auch Vergnügen. Scheine!, funkle! und strahle! war die Devise. Jeder ein Stern, unzählige Sterne, ein leuchtendes Universum.
 


 

Aber warum bleibt es im Weltall dunkel?
Diese, scheinbar einfache Frage wurde tatsächlich Ende des 16. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der Theorie eines unendlichen Universums zu einem Paradoxon. Wie kann bei einer unendlichen Anzahl von Sternen, die unendlich viel Licht emittieren, der Himmel dunkel sein? Über die Jahrhunderte hinweg wurden dazu die unterschiedlichsten Theorien entwickelt. Im 19. Jahrhundert beschäftigte sich der deutsche Astronom Heinrich Wilhelm Olbers so intensiv mit diesem Widerspruch, dass man seitdem von dem “Olbersschen Paradoxon” spricht. Aber, so fand man Mitte des 20. Jahrhunderts heraus, Sterne existieren nicht unendlich lange und unser Universum ist viel jünger als das Licht braucht, um von den entferntesten sichtbaren Sternen zu uns zu gelangen.
 

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So bleiben die Sterne am Himmel trotz ihrer Vielzahl, Punkte am Firmament, Lichtpunkte, die seit Jahrtausenden den Menschen als Wegweiser dienen. Sterne sind so zum Symbol geworden für Schutz und Orientierung, Hoffnung und Aufbruch zu neuen Welten. In unserer Wahrnehmung schließen sie sich immer wieder zu größeren, Formen und Inhalten (Sternbildern) zusammen.
 


 

Ein Sternenhimmel aus persönlicher Fürwörtern in den 11 Landessprachen Südafrikas empfängt nun den Besucher des Main Street Life Gebäudes. Scheine!, funkle! und strahle! war und ist erneut die Devise.
So entsteht hier wiederum ein neuer kultureller Treffpunkt, eine Keimzelle, ein kulturelles Planetarium. Der Ort des Lichts besteht aus unzähligen Sternen ...
 

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie Seippel Johannesburg


 

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