Detlef Hartung – Georg Trenz


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ACH
Narracje 2010, Lichtkunstfestival,
Günther Grass Galerie Danzig

 


 

Seit der Antike gilt der öffentliche Platz, die griechische Agora oder das römische Forum als ein Ort der Versammlung, der Kommunikation und ist Kennzeichen einer selbständigen, selbstbestimmten Stadt. Die öffentlichen Plätze in Danzig liegen abseits der Touristenströme, viele liegen versteckt in den großen begrünten Hinterhöfen und werden vorwiegend als Parkplatz und Abstellplatz für Mülltonnen genutzt.
 


 

 
Die Arbeit ACH für die Günther Grass Galerie in Danzig versteht sich als Interjektion und Intervention in den öffentlichen Raum vor und in der Galerie in der Danziger Altstadt. Sie thematisiert das Verhältnis von Innenwelt und Außenraum, die Ambiguität der Begriffe: Innen–Außen, Privat–Öffentlich, Schatten–Licht.
Aus den Fenstern der Galerie entwickeln die Projektionen Textfelder mit dem, gemischte Gefühle andeutenden Ausruf ACH, der erst lesbar wird, wenn Vorübergehende in die Projektionen treten und die Worte am eigenen Leib oder dem ihrer Nachbarn entschlüsseln.

 

 
Gleichzeitig laden Spiegelungen und weitere Projektionen im Innenraum der Galerie ein, diese zu betreten. Die zahlreichen Fenster der Galerie ermöglichen – auf beiden Seiten – die Beobachtung eines sich permanent durch die Interventionen der Zuschauer verändernden Raumes. Bewegung und Kommunikation durch das Danziger Publikum erzeugen eine fortwährende Veränderung der Arbeit.
 

 
Der Ausruf "Ach!" drückt, im Polnischen wie im Deutschen, eine bestimmte Empfindung, Bewertungs– oder Willenshaltung aus und übermittelt ein Signal der Kontaktaufnahme oder –vermeidung. Diese Ambivalenz findet sich auch in der Ägyptischen Mythologie, wo der Begriff ACH ebenso Götter wie auch Dämonen bezeichnete.
 

 

 

 

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